04. Dezember 2011

Kein Spaß ohne Alkohol? Ein kleines Manifest.

Was ist eigentlich mit meiner Generation los? Die Tage wurde ich wieder einmal (unfreiwillig) Beteiligter einer Diskussion darüber, wieviel manche meiner Zeitgenossen auf Parties saufen müssen, um Spaß zu haben. Und dann kommt man in die Situation, in der man erklärt, dass man selbst eigentlich nicht viel trinkt – und bekommt das Gefühl, sich innerhalb der Runde sogar noch dafür rechtfertigen zu müssen. Bevor nun die ersten Einwände kommen… ja – auch ich hatte auch schon einen zuviel hinter der Binde. Aber das waren sehr seltene Einzelfälle. Ich gehöre nicht zu denen, die sich bereits freitags direkt nach der Arbeit zum Vorglühen treffen um schon halb-breit in den Club rennen und sich dort endgültig die Kante geben. Und nein, ich verstehe es auch nicht, wie man es cool finden kann, auf dem Oktoberfest von den Mädels der “Promille-Polizei” mit 2,0 gemessen zu werden. Und keine fünf Minuten später hinters Zelt zu reihern. Spaß sieht bei mir persönlich anders aus. Und dennoch gibt es leider irgendwie immer mehr meiner Altersgenossen, die die Qualität eines Abends nach Zeitpunkt und Länge ihres Filmrisses definieren. Ähnlich ist es im Übrigen auch mit dem Rauchen – die “Zigarettenpause” hat wohl die “Kaffeepause” als soziales Element inzwischen abgelöst.

Es ist mir in diesem Sinne auch herzlich egal, ob ich dafür schief angeschaut oder als Spaßbremse tituliert werde. Ich habe auch so genügend Blödsinn im Kopf, den ich ausleben kann. ;)

Um eines klarzustellen: Ich will hier nicht den Genuß von alkoholischen Getränken per se verteufeln. Gerne trinke ich auch mal ein Bier, einen Glühwein oder Ähnliches. Aber man sollte wissen, wo seine Grenzen liegen. Mal ganz abgesehen davon, dass mir mein Geld zu schade ist, um es für Kotzen und Kater auszugeben. Da weiß ich Besseres damit anzustellen. Aber offensichtlich hat sich im Bewusstsein mancher Leute die Einstellung verankert, dass es nicht möglich ist, unterhalb von 1,5 Promille Spaß zu haben. Interessanterweise habe ich auch ohne Vollrausch meistens genügend davon. Vor allem kann ich mich am nächsten Tag noch daran erinnern. Und ich kenne einige, denen das auch so geht. Allerdings bin ich den Hobbytrinkern ab & an auch dankbar: Denn es gibt manchmal nichts Lustigeres, als mit vollem Bewusstsein zu beobachten, wie sich eben diese dann mit Spaß und Freude vor allen anderen mit ihren Aktionen zum Vollhorst machen. Probiert es mal aus – es lohnt sich! :)

02. April 2011

Wahl vorbei – wie gehts bei mir weiter?

Ein sehr großes Thema der letzten Wochen und Monate ist abgehakt: Die baden-württembergische Landtagswahl 2011. Zusammen mit vielen aktiven Piraten haben wir auf dieses Datum hingearbeitet. Unglaublich viel Energie und vor allem Zeit wurde in den Wahlkampf investiert. Das Ergebnis von 2,1 % ist zwar nicht berauschend, aber angesichts einiger Faktoren, die ich auf meinem piratigen Wikiblog näher erläutert habe, zu erwarten gewesen.

Und nun, nachdem alles vorbei ist? Erstmal kürzer treten. Am morgigen Sonntag ist noch Sitzung der AG Bauen und Verkehr, danach werde ich mal einige Zeit in piratischer Hinsicht kürzer treten. Jedoch werde ich mich noch zusammen mit Dave um die Organisation des BPT-Camp kümmern.

Zum Ende des Wahlkampfes kam leider noch ein familiärer Zwischenfall, als mein Großvater schwer stürzte und operiert werden musste. Während dieser Zeit, in der er im Krankenhaus weilt,  muss meine Großmutter, die seit einem Herzinfarkt ein Pflegefall ist, rund um die Uhr betreut werden. Dies kostet sehr viel Zeit und Ressourcen. Mit viel Glück kommt mein Großvater jedoch am Freitag wieder nach Hause, so dass ein stressiger Zeitabschnitt hoffentlich ein Ende findet.

Das würde dann bedeuten, dass ich am kommenden Wochenende doch vielleicht meinen geplanten Besuch auf der Musikmesse in Frankfurt/Main wahrnehmen kann, der schon auf sehr wackeligen Beinen stand. Innerlich hatte ich mich schon fast damit abgefunden, nicht hinzukönnen. Doch nachdem ich letztes Jahr schon anderweitig verhindert war, ist es mir eigentlich schon wichtig, zumal ich immer noch mit dem Gedanken spiele, mir mittelfristig ein elektronisches Schlagzeug anzuschaffen. Und auch im Bereich der Musikproduktionssoftware will ich sehen, was aktuell so geboten wird.

Dann steht auch noch der Frühjahrs-Check meines Autos an – Reifen wechseln, große Inspektion, Lackaufbereitung, damit das Roverchen fit für die Sommersaison ist. Und bei mir in den Räumlichkeiten wird endlich renoviert – neue Tapete, neue Schrankwand. Und hoffentlich ein schickes Laminat statt dem alten Teppich – dies ist aber noch nicht sicher. So die Sachen, für die man nun endlich Zeit hat. ;-)

In zwei Wochen sollte dann auch das aktuelle Kundenprojekt fertig sein – Plan ist dann (wenn es finanziell klappt und auch sonst nichts dazwischen kommt), eventuell nach Ostern mit ein paar alten Schulfreunden eine Woche lang nach Brandenburg zu fahren. Dort würde uns ein kleines Ferienhäuschen mit Garten und Grill zur Verfügung stehen, das den Eltern eines Ex-Klassenkameraden gehört. Kurz vor dem Abitur waren wir schonmal dort – das ist nun etwa 7(!) Jahre her – und wir hatten uns immer wieder vorgenommen, es zu wiederholen. Dieses Jahr soll es endlich klappen.

Joa… und spätestens ab dem Bundesparteitag bin ich dann wohl wieder vollständig zurück im Alltagsgeschäft.

Soweit die Pläne – mal schauen, ob das so hinhaut oder mir wieder irgendwas einen Strich durch die Rechnung macht.

29. Juni 2010

Stand der Dinge

Wieder ist etwas Zeit seit meinem letzten richtigen Blogpost ins Land gezogen…. mehr, als ich eigentlich vorhatte. Bevor nun der ein oder andere geneigte Leser eine Vermisstenanzeige aufgibt: Ich bin noch da! :)

Und was gibts Neues? Der Sommer hat Deutschland nun fest im Griff, Schüler haben hitzefrei – und ich arbeite. Ganz nach meiner Art auf mehreren Baustellen gleichzeitig. Nachdem ich bei meinen Aufträgen derzeit etwas Luft habe, kann ich mich wieder verstärkt um meine Diplomarbeit kümmern, was nicht unbedingt weniger Aufwand ist. Gleichzeitig startete ich ja ein neues Blog-Projekt (siehe letzter Post)… und auch bei fleckywear gibt es einiges Neues. Auch aktuelle Auftragsarbeiten für das Label sind derzeit in der Mache.

Hierfür erwiesen sich übrigens die Piraten als interessanter Verkaufsboost! Nachdem ich ja als Reaktion auf den Bundesparteitag vom Mai einen Piraten-Shirtshop eingerichtet hatte, schaffte ich es doch zu einiger Bekanntheit in de Szene der politischen Freibeuter. Und auf dem letzten Piratentreffen in Konstanz konnte ich doch schon einige meiner Machwerke “am lebenden Objekt” erblicken. Sowas motiviert natürlich…. und ich freue mich, dass meine Ideen Anklang finden. Übrigens wurden in Konstanz auch alle Programmpunkte unserer AG Bauen und Verkehr in das Wahlprogramm aufgenommen… der Lohn für unsere Mühen und all die langen Mumble-Sitzungen. Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an alle, die mitgearbeitet haben, ihr seid klasse!

Interessante Ideen und Inputs bekomme ich aber selbstverständlich auch des Öfteren von Bekannten und Freunden aus meinem Umfeld…. gerade in der letzten Zeit durfte ich einige spannende Menschen neu kennenlernen – und auch einiges an Spaß haben.

Was bliebe sonst noch zu erwähnen? Vielleicht die Erwartung meinerseits, dass der Sommer vielleicht noch das ein oder andere Interessante bereit hält. Einige Events sind geplant, Feiern stehen an… und auch spontanen Aktionen werde ich natürlich nicht aus dem Weg gehen.

In diesem Sinne: Genießt die Sonne und lasst es euch gutgehen!

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