19. Januar 2010

Die Tücken der weißen Kugel

Gestern mal wieder schön mit meinem Ex-Mitpraktikanten Steven im Poolice in Dornstadt gewesen. Nachdem ich letztes Mal überraschend Billard gegen ihn und er Minigolf sowie Airhockey gegen mich gewonnen hat, standen die entsprechenden Revanchen an. Und tatsächlich war das Endergebnis gestern genau das Gegenteil: Minigolf und Airhockey gingen an mich, Billard an ihn. Wobei die Umstände, die beim Billard dazu führten, etwas strange waren. Von den gespielten 11 Partien wurde keine einzige mit einem “regulären” Sieg beendet wurde. Schuld war in wenigen Fällen die schwarze Kugel, die ins falsche Loch lief… meistens aber die weiße Kugel, die direkt nach der schwarzen in der Tasche verschwand. So in dieser Form bisher auch noch nie erlebt.

Bei der Gelegenheit dann von der Servicekraft des Poolice mitbekommen, dass die Flatrate-Aktion  (Mo – Do nur 5,- € für unbegrenzt Billard und Minigolf) wohl nun eine Dauereinrichtung ist. Sehr schön, da lohnt dann doch auch hin und wieder mal die Anfahrt. Ein kleines Manko ist leider nur, dass die große ehemalige Tennishalle im Winter selten gemütlich geheizt ist. Es gibt zwar ein paar wenige Gas-Heizstrahler an der Decke ( unter denen es seltsamerweise irgendwie immer nach Gebratenem roch), diese sind aber für die Raumgröße viel zu wenig.

Aber spätestens nach der dritten Partie Airhockey (nicht im Flatrate-Preis inbegriffen) wird einem warm – und immerhin hat es mein Gegner geschafft, diesmal nicht mein Fingergelenk mit dem Puck zu zertrümmern. ;-)

So… und nun mal schauen, wann wir die Schmach mit der weißen Kugel wieder ausgleichen – und eine endgültige Entscheidung im Punktestand herbeiführen.

19. August 2009

Zurück in die Zukunft

So. Es ist geschehen. Heute habe ich meine Wohnung im beschaulichen Blausteiner Ortsteil Bermaringen zurückgegeben. Natürlich nicht, ohne vorher nochmal fünfmal wehmütig durchzulaufen. Wasserschaden mit Schimmel hin oder her. Genau wegen diesem ging doch nun alles viel zu schnell – und viel zu hektisch. Ich dachte nie, dass ich mal so übereilt die Türe meiner ersten eigenen Wohnung endgültig hinter mir schließen muss. Und so fuhr ich, nachdem ich schon 2km von meinen ehemaligen vier Wänden weg war, doch nochmal spontan zurück – auch wenn es nur daran lag, dass ich mein Handy auf dem Fenstersims hatte liegen lassen. Der zweite und diesmal wirklich letzte Abschied ging immerhin schneller. Und jetzt, nachdem die Schlüssel bei meinem Vermieter abgegeben sind, ich umgemeldet bin und alle Adressangaben geändert sind, bin ich wohl offiziell wieder Stuttgarter. Von diesem Moment an. Fühle ich mich so? Definitiv ja – ich war ja eigentlich nie ganz weg, beziehungsweise immer wieder hier. Mich wieder einzuleben wird also nicht lange dauern. Hätte ich es mir so gewünscht? Definitiv nein – ich wollte eigentlich weiterziehen, nach vorne blicken, neue Orte und neue Herausforderungen kennenlernen, frei sein. Dennoch ist Stuttgart die vernünftigste Alternative – hier ist mein Start Up angesiedelt, von hier aus kann ich nun in aller Ruhe meine weitere Zukunft planen – und wohin es mich dann verschlägt? Man wird sehen.

Zurückblickend wird Bermaringen immer ein schöner Teil meiner Vergangenheit bleiben – ich habe die Nachbarschaftlichkeit, die freundlichen Menschen, die Atmosphäre immer sehr genossen. Und alles war so beschaulich, so friedlich… dennoch war man mit dem Auto innerhalb von 15 Minuten in der Ulmer Innenstadt. Perfekter Ort zum Wohnen. Und so muss ich mich nun wieder an das Großstadtleben gewöhnen – und daran, dass der Bus alle 7 Minuten, statt alle ein bis zwei Stunden kommt.

Bye-bye Bermaringen und Bermaringer, machts gut!

06. Juni 2009

Cabrio – Tourtipp

Endlich ist es wieder warm, der Sommer kommt, die Sonne lacht. Zeit, das Cabriodach aufzumachen und mal die ein oder andere schöne Tour zu unternehmen!

Einen richtig guten Tourtipp habe ich heute für euch parat… es geht von einem Münster zum anderen – an der Donau entlang über die Alb und durch den Schwarzwald.

Los gehts am Ulmer Münster, wenige Meter von diesem entfernt, kann man sich bei “Henry’s” erstmal ein gutes Frühstück zur Stärkung schmecken lassen. Dann gehts ab entlang der B28 Richtung Blaubeuren (ca. 20 km). Dort unbedingt anhalten und eine Runde um den Blautopf drehen.
Weiter gehts über die B492 Richtung Ehingen, wo man erneut auf die Donau trifft, welche uns nun lange begleiten wird. Denn ab Ehingen geht die Tour über die B311 immer dem Verlauf der Donau folgend. Im Herbst ist diese Strecke ein einziger Nebelsumpf. ;) Bei Zwiefalten gerne mal kurz von der Strecke abzweigen und das bekannte Kloster anschauen.
Weiter auf der B311 über Riedlingen durch den Naturpark Obere Donau. Sollte es richtig schön warm sein, kommt bei Krauchenwies ein großer Badesee.
In Tuttlingen gibt es die Gelegenheit, sich erneut zu stärken.
Über ein paar Serpentinen geht es dann runter nach Geisingen / Hausen, dort auf die B31 wechseln.Zwischen Gutmadingen und Hüfingen betreten wir den Schwarzwald.
Nächster Stop ist der Titisee, wo man etwas am Ufer flanieren und sich ein leckeres Eis schmecken lassen kann. Oder, wer möchte, eine Runde Boot fahren.
Das Beste zum Schluss, die letzte Etappe ist die schönste: Durch Ravennaschlucht und Höllental geht es am Hirschsprung vorbei, um den sich unzählige Sagen ranken. Nachdem wir Kirchzarten hinter uns gelassen haben, erreichen wir Freiburg im Breisgau, wo man im Schatten des dortigen Münsters den Tag gemütlich ausklingen lassen kann.

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