13. April 2010

Mehr Licht!

Diese zwei Worte soll Johann Wolfgang von Goethe angeblich unmittelbar vor seinem Tod ausgesprochen haben. Ob er sie tatsächlich gesagt hat, und was er damit meinte, darüber streiten sich die Historiker bis heute.

Allerdings wurden diese Worte gestern für mich aktueller denn je – denn nach einem knappen halben Jahr Wartezeit wurde in meinem Büro endlich das neue Dachfenster in die Schräge eingebaut. Knapp doppelt so groß, wie das alte – und endlich wieder dicht schließend. Das alte musste ich am Ende mit Gaffa zukleben, damit es bei Windböen nicht aufgerissen wurde. Und durch die Größe eben auch “mehr Licht” für den Bereich rund um meinen Schreibtisch – was bedeutet, dass ich bei bewölktem Wetter nicht mehr gleich das Kunstlicht anschalten muss. Für mehr Dunkelheit kann das Fenster allerdings auch sorgen – dank dem eingebauten solarbetriebenen Rolladen.

Einziges kleines Manko: Die Oberkante der Fensterkonstruktion geht nun nicht mehr genau waagrecht nach vorne, sondern schräg nach unten – im 90° Winkel zur Dachschräge – was dafür sorgt, dass es so wirkt, wie wenn das Fenster niedriger wäre, wie bisher. Auch können sich nun größere Menschen evtl. den Kopf an der oberen Rahmenkante anstoßen. Zum Glück bin ich von der Körpergröße her auf das Wesentliche reduziert. ;-)

Der Einbau an sich ging zeitlich anders vonstatten, als geplant. Gegen 8 Uhr morgens wollten die Handwerker da sein, entsprechend früh bin ich aufgestanden. Um kurz nach 9 dann der Anruf, sie kämen später. Nun ja, ich war froh, dass sie überhaupt kamen – ich hatte schon damit gerechnet, dass sie aufgrund der schlechten Wetterprognose ganz absagen würden. Es blieb dann zwar den ganzen Tag bedeckt, aber zum Glück trocken – so dass die Monteure, die dann um kurz nach 12 endlich anrückten, ihrer Arbeit nachgehen konnten. Aus den von ihnen prognostizierten ca. 5 Stunden Einbauzeit wurde allerdings nichts – endgültig fertig war dann alles erst um 21 Uhr abends. Dafür aber tiptop, fachgerecht – und saubergemacht, sowie gestaubsaugt hatten sie sogar auch noch.

Ergo hieß es dann von 21 bis 23 Uhr wieder: Büro einräumen, schließlich sollte es heute ja wieder voll einsatzbereit sein. Dabei mal wieder festgestellt: Ausräumen geht schneller wie einräumen – schließlich will ja auch alles wieder funktionsfähig verkabelt werden. Heute läuft aber tatsächlich alles wieder – und “mehr Licht” gibt es tatsächlich auch… auch wenn die Sonne noch nicht wirklich motiviert zu sein scheint und sich noch hinter den Wolken versteckt.

Neues Fenster im Büro

Neues Fenster im Büro

13. März 2010

Puh!

Es ist vollbracht. Alles durchbekommen, was ich wollte. Der neue Schreibtisch steht – wenn auch nicht ganz so, wie ich wollte. Man ist halt doch sehr eingeschränkt in einem Büro mit Dachschräge. Aber ich habe eine Lösung gefunden – und bin nun doch ganz zufrieden damit. Und endlich hab ich Raum für alles – PC, Faxgerät, Ordner usw. passen drauf – und ich hab endlich auch noch Platz zum Schreiben dabei.

Und auch mein neues Autochen wurde heute mit meinen persönlichen Sachen eingeräumt… man muss ja gleich beim Einsteigen wissen, dass es meins ist. *g* Und das gute Blaupunkt-Radio aus meinem alten Escort hab ich auch eingebaut. Das war klar, dass ich das weiter behalte. Nur, was ich tatsächlich nun mit meinem alten Ford Cabrio mache, ist noch unklar. Mal nächste Woche diverse Altauto-Ankäufer durchtelefonieren – genügend Visitenkarten dieser hingen ja immer an meinem Scheibenwischer oder Seitenspiegel.

Aber nun Schluß für heute, morgen gibt’s auch noch viel Arbeit. ;)

12. März 2010

Alles neu macht das Wochenende

Wieder eine Woche rum – und es deuteten sich Veränderungen an, die nun zum Wochenende real werden. Seit heute abend steht endlich mein neues Auto vor der Tür. Mit dem kleinen schneidigen Roadster hatte es ja vorletzte Woche nicht geklappt. Doch am Dienstag hatte ich die Möglichkeit, zwei Gebrauchtwägen zu besichtigen – einen Mitsubishi Galant und einen Rover 416. Der Mitsubishi, welcher bei einem Händler stand, war dann doch recht schnell abgehakt, da die Ledersitze komplett verschlissen und kaputt waren. Direkt im Anschluß wurde dann der Rover bei Privatleuten unter die Lupe genommen – und ich war begeistert. Top gepflegt, wunderschönes Innenambiente, rostfrei und dazu noch preiswert. Probefahrt gemacht und direkt gekauft – dachte nicht, dass das so schnell geht. Heute konnte ich ihn dann endlich nach Stuttgart überführen. Die einzigen zwei Mankos: Der Motor ist bei höheren Geschwindigkeiten etwas lauter… und natürlich: Es ist leider, leider kein Cabrio mehr. :-( Von schönen offenen Ausfahrten im Sommer muss ich mich also leider verabschieden – aber gepflegte Cabrios sind momentan leider zu teuer für mein Budget.

Und die zweite Neuerung kommt morgen: Mein Heimbüro bekommt endlich einen neuen (auch gebrauchten) Eckschreibtisch. Bisher hatte ich drei kleinere Tische verschiedenster Stil- und Farbrichtungen provisorisch zu einer Büroecke zusammengebaut gehabt – mit relativ wenig Platz. Das heisst für mich am Sonntag: umbauen.

Und auch sonst wird das Wochenende arbeitsreich: Morgen für die Großeltern kochen, mittags noch bei einem Umzug helfen, neues Auto einräumen… und am Sonntag nach dem Umbauen ist ja dann auch noch die erste außerordentliche Mumble-Sitzung der Piraten-AG Bauen und Verkehr zur Vorbereitung des Bundesparteitags. Ich entschuldige mich hiermit auch schonmal beim Stammtisch Stuttgart – ich hatte wirklich vor, diesmal vorbeizuschauen… aber mein Programm ist momentan wirklich zu dicht.

In diesem Sinne: Einen schönen Start ins Wochenende euch!